Big Nelson Camp und Helena National Forest

Nächtigung am „Big Nelson Campground“ am Coopers Lake in Montana, der sich als winzig und sehr abgelegen herausstellt: Wir sind die einzigen Camper an diesem romantischen kleinen See. In dieser Gegend muss man sich jedenfalls daran gewöhnen, dass Campgrounds nur durch große körperliche Strapazen erreichbar sind: Nachdem sie ausgeschildert sind, dauert es meistens noch gute 10 bis 15 Meilen, bis man sich so richtig aufs Baden, Duschen, Essen (Wäschewaschen) freuen kann. Nach einem gröberen Gewitter essen wir dann am Lagerfeuer – unsere Food-Vorräte ziehen wir am langen Seil den Baum hinauf, damit wir die Bären nicht „anfüttern“.

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Heute haben wir zwei Pässe „bezwungen“, und damit 1.500 Höhenmeter gefahren und sind ganz stolz auf uns (58 km/h Spitze auf Schotter 🙂 Unsere Probleme mit der Tretkurbel haben wir noch in Lincoln beheben können, dank einer gut sortierten Eisenhandlung an der Hauptstraße „downtown“. Auf dem Weg hinunter nach Helena , der Hauptstadt Montanas, treffen wir dann Barbara mit ihren zwei Hunden, die uns ihre Hütte inmitten einer Wiese mit Lamas zur Verfügung stellt. Sie freut sich einfach über alle „Great Divide“-Radler, die sie in ihrem Haus bewirten kann. „Bitte nehmt, was ihr braucht und tragt Euch ins Gästebuch ein“, gibt sie uns noch mit. – Wir freuen uns und ziehen nach einem steilen und steinigen Downhill-Ride bester Güte 🙂 in Barbaras Hütte ein.

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Lage:

Am Rande des Helena National Forest, etwa eine Meile westlich Canyon Creek und rund 5 Meilen süd-östlich sowie einige Höhenmeter unterhalb des Stemple-Pass.

Barbara Nye
P.O. Box 455
Canyon Creek
MT 59633
Tel. 406 431 1512
marshcrk@linctel.net

2 Kommentare zu „Big Nelson Camp und Helena National Forest“

  1. Liebe Elisabeth, lieber Walter,
    gerade zurück vom Rotterdamer North Sea Jazz Festival verfolge ich euren Reisebericht.
    Und bin mir nicht sicher, ob ich euch nun eine Bärenbegegnung wünschen soll oder nicht. Ganz alleine an diesem idyllisch abgelegenen See zu campieren – habt ihr denn vor nichts Angst? Nächtliche Geräusche aus dem Wald, Rascheln im Unterholz, umgeben von dunklen Wäldern in denen all die schwerbewaffneten Typen ( Elisabeth’s Foto von all den Knarren hat mich schwer beeindruckt) herumschleichen?
    Ich wünsche euch nur Begegnungen mit friedlichen Wesen die euch wohlgesonnen sind. Und generell und überhaupt – viel Spaß.
    Liebe Grüße
    Uschi

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  2. Liebe Lisi, lieber Walter,
    schön dass ihr trotz der Mühen eure Fahrt genießen könnt.
    Weiterhin viel Glück, friedliche Begegnungen und bärigen Spaß
    wünschen Hertha und Erich.

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